# Betriebsorganisationsplanung für Klinikneubau und Umbau | RINKE+HENSSLER



URL: https://www.rinke-henssler.de/betriebsorganisationsplanung

Description: Betriebsorganisationsplanung für Klinikneubau und Umbau, ambulant und stationär gedacht: modular je Projektphase, von der Strategie bis zur Eröffnung.



## Page Content

# Betriebs­organisation für Ihren Klinikneubau. Ein Haus, zwei Logiken: ambulant und stationär.

Erst der Betrieb, dann der Grundriss. Ein Neubau legt Wege, Schnittstellen und Personalbedarf für Jahrzehnte fest. Wir planen die Betriebsorganisation aus Sicht derer, die darin arbeiten werden: modular, je nachdem, in welcher Phase Ihr Projekt gerade steht.

[Den ganzen Weg ansehen](#weg)

[Erstgespräch vereinbaren](/kontakt)

Module, einzeln beauftragbar

9 Module, einzeln beauftragbar

Phasen vom weißen Blatt bis zur Eröffnung

7 Phasen vom weißen Blatt bis zur Eröffnung

Warum die Betriebsorganisation früh entschieden wird

Strategie und Ziel

Betreibermodelle, Wirtschaftlichkeit, gemeinsame Zielsetzung

LPH 1-3

Betriebskonzepte, Prozesse, Raumprogramm, BO-Review

Ab LPH 4

Umsetzen, prüfen, in Betrieb nehmen

- Strategie und Ziel : Betreibermodelle, Wirtschaftlichkeit, gemeinsame Zielsetzung

- LPH 1-3 : Betriebskonzepte, Prozesse, Raumprogramm, BO-Review

- Ab LPH 4 : Umsetzen, prüfen, in Betrieb nehmen

Schematische Darstellung

## Der ganze Weg, und wo wir einsteigen.

Wer ganz am Anfang steht, braucht zuerst keine Grundrisse, sondern Antworten: welche Leistungen, welcher Standort, welches Gebäude. Wir begleiten den ganzen Weg oder steigen dort ein, wo Ihr Projekt gerade steht.

- 1 Strategie Strategie und Standort Strategie und Standort Grundsatzbeschluss

- 2 Ziel Zielplanung und Bedarf Leistungs- und Bedarfsplanung Förderantrag und Planerauswahl

- 3 LPH 1 Grundlagen und Programm Funktions- und Raumprogramm Freigabe des Programms

- 4 LPH 2-3 Vor- und Entwurfsplanung BO-Review Freigabe des Entwurfs

- 5 LPH 4-5 Genehmigungs- und Ausführungsplanung Nutzerprozess Baugenehmigung

- 6 LPH 6-8 Vergabe und Bau Inbetriebnahme und Umzug Übergabe des Gebäudes

- 7 Betrieb Inbetriebnahme und erster Betrieb Inbetriebnahme und Umzug Erster Patient

Ganz am Anfang? Dann beginnt der Weg nicht mit dem Gebäude, sondern mit Strategie und Standort: Leistungsportfolio, Szenarien von Neubau bis Konsolidierung, Wirtschaftlichkeit und Förderung. Darauf baut die Bedarfsplanung auf.

Jede Phase endet mit einer Entscheidung. Wir bereiten sie vor: mit Varianten, Folgen für Betrieb, Kosten und Termine und einer Vorlage, die Träger und Gremien tragen können.

## Jede Phase braucht andere Module.

Wählen Sie die Phase, in der Ihr Projekt gerade steht. Sie sehen, womit wir typischerweise einsteigen und was begleitend dazukommt. Jedes Modul ist einzeln beauftragbar.

Modul-Landkarte · typische Laufzeit über die Phasen

[Strategie und Standort](#modul-m0)

[Leistungs- und Bedarfsplanung](#modul-m1)

[Funktions- und Raumprogramm](#modul-m2)

[Betriebskonzepte](#modul-m3)

[BO-Review](#modul-m4)

[Kapazität und Simulation](#modul-m5)

[Nutzerprozess](#modul-m6)

[Raumbuch und Ausstattung](#modul-m7)

[Inbetriebnahme und Umzug](#modul-m8)

Phase 4 · LPH 2-3

### Vor- und Entwurfsplanung

Erste Grundrisse liegen vor. Jetzt fällt die Lage der Bereiche je Ebene, und damit werden Wege, Schnittstellen und Personalbedarf für Jahrzehnte festgelegt.

Einstieg

[BO-Review](#modul-m4)

Begleitend

[Funktions- und Raumprogramm](#modul-m2)

[Betriebskonzepte](#modul-m3)

[Kapazität und Simulation](#modul-m5)

[Nutzerprozess](#modul-m6)

Ergebnis: Ein geprüfter Planstand, eine Konfliktliste mit Varianten und Entscheidungsvorlagen, bevor der Entwurf festgeschrieben wird.

[Alle Module im Detail](#module)

## Von der ersten Strategiefrage bis zum ersten Betriebstag.

Neun Module, die aufeinander aufbauen, aber nicht voneinander abhängen. Die Leiste über jedem Modul zeigt, in welchen Projektphasen es typischerweise läuft.

Weißes Blatt bis Zielplanung

### Strategie und Standortkonzept

- Medizinstrategie und Leistungsportfolio: was künftig ambulant, hybrid oder stationär erbracht wird, getrieben von Hybrid-DRG, AOP, Leistungsgruppen und Notfallreform

- Szenarien: Neubau, Umbau im Bestand oder Konsolidierung von Standorten

- Masterplan mit Bauabschnitten als Zielbild

- Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Förderung als Vorlage für Träger und Gremien

Eine tragfähige Entscheidung für den richtigen Weg, bevor über Grundrisse gesprochen wird.

Weißes Blatt bis Grundlagen

### Leistungs- und Bedarfsplanung

- Leistungs- und Fallzahlprojektion bis zum Eröffnungshorizont, getrennt nach ambulant und stationär

- Kapazitäten: Betten, OP-Säle, Eingriffsräume, Behandlungsplätze

- Bedarfsplanung als Vorgabe für Wettbewerb und Planerauswahl

- Grundlagen für Förderantrag und Investitionsentscheidung

Ein Kapazitätsgerüst, das Vorstand, Träger und Fördergeber gleichermaßen trägt.

Zielplanung bis Vor- und Entwurf

### Funktions- und Raumprogramm

- Funktionsprogramm mit Zonen, Zuordnungen und Wegelogik

- Funktionspiktogramm als gemeinsame Sprache mit der Architektur

- Raumprogramm nach DIN 277: förderfähige stationäre Flächen sauber abgegrenzt, ambulante und gemeinsam genutzte Bereiche von Anfang an mitgeplant

- Fortschreibung über die Planungsphasen

Eine Vorgabe, mit der die Architektur direkt weiterarbeiten kann.

Grundlagen bis Genehmigung

### Betriebskonzepte je Bereich

- Notaufnahme mit Ersteinschätzung, Schockraum, KV-Notdienstpraxis und Abfluss

- OP, Herzkatheterlabor, Bildgebung und Intensiv mit ihren Schnittstellen

- Ambulante Pfade und Sprechstunden neben der stationären Logik, gemeinsam genutzte Funktionsbereiche mit Belegungslogik

- Logistik: Ver- und Entsorgung, Sterilgut, Speisen, Betten

Abläufe, die vor dem Grundriss stehen und von den Leitungen der Disziplinen freigegeben sind.

Grundlagen bis Genehmigung

### BO-Review und Grundsatz­entscheidungen

- Prüfung des Planstands gegen Leistungsdaten, Patientenströme und Spitzenlasten

- Lage der Bereiche je Ebene, Wege, Aufzüge, Geschosshöhen und TGA

- Strukturierte Gespräche mit Disziplinen, Pflege und Funktionsdiensten

- Konfliktliste mit Varianten und Entscheidungsvorlagen

Grundsatzentscheidungen, bevor der Entwurf festgeschrieben ist.

Zielplanung bis Vor- und Entwurf

### Kapazität und Simulation

- Ambulante und stationäre Patientenströme in denselben Funktionsbereichen, auf Basis der Grundrisse

- Spitzenlasten, Wartezonen und Puffer

- Personaleinsatz und Schichtmodelle im neuen Gebäude

- Varianten vergleichen, bevor gebaut wird

Ein Nachweis, dass der Neubau auch am Montagvormittag trägt.

Vor- und Entwurf bis Vergabe und Bau

### Nutzerprozess und BO-Begleitung

- Nutzergremien mit klaren Entscheidungswegen

- Freigaben je Planungsstand

- Änderungsmanagement mit Folgenbewertung für Betrieb, Kosten und Termine

- Mitarbeit im Planerteam, auch beim Bauen im laufenden Betrieb

Verbindliche Nutzerentscheidungen und weniger Umplanungen in späten Phasen.

Genehmigung bis Vergabe und Bau

### Raumbuch, Medizintechnik und Ausstattung

- Raumbuch aus Betreibersicht fortschreiben

- Medizintechnik- und Ausstattungsplanung

- Unterstützung bei Ausschreibung und Vergabe

- Kostenverfolgung für die Ausstattung

Räume, die so ausgestattet sind, wie in ihnen gearbeitet wird.

Vergabe und Bau bis Inbetriebnahme

### Inbetriebnahme und Umzug

- Inbetriebnahmeplanung mit Verantwortlichkeiten

- Verfahrensanweisungen, Schulungen und Probebetrieb

- Umzugsplanung für Patienten, Teams und Ausstattung

- Begleitung der Eröffnung und Nachjustierung in den ersten Monaten

Ein Haus, das vom ersten Tag an planmäßig arbeitet.

## Die schwierigen Fragen liegen zwischen den Bereichen.

Jede Fachabteilung kennt ihren eigenen Bedarf. Ob der Neubau trägt, entscheidet sich an den Schnittstellen: Wege, gemeinsam genutzte Räume, Aufzüge, Spitzenlasten und der Übergang zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Wählen Sie einen Bereich im Schnitt.

Ein Klinikbau ist heute ambulant und stationär zugleich. Die Förderung folgt der stationären Leistung, der Betrieb muss trotzdem beides können.

Notaufnahme

### Wird gesteuert, bevor behandelt wird?

Ersteinschätzung am Eingang, getrennte Wege für Rettungsdienst und Selbstvorsteller, ein Fast Track für leichte Fälle und ein geregelter Abfluss auf die Stationen.

Kritische Schnittstellen

- KV-Notdienstpraxis

- Schockraum

- Bildgebung

- Pflegestationen

[Mehr zu Notaufnahme und INZ](/notfallzentrum-inz)

## Das Klinikum entscheidet. Wir bereiten die Entscheidungen vor.

In einem Neubau reden viele mit. Wir übersetzen ihre Anforderungen in Planungsvorgaben und sorgen dafür, dass jeder Planungsstand mit dokumentierter Freigabe in die nächste Phase geht.

Der Takt je Planungsstand

- 1 Planstand Die Architektur legt den Planstand der aktuellen Leistungsphase vor.

- 2 Nutzerrunden Disziplinen, Pflege und Funktionsdienste prüfen ihre Bereiche.

- 3 RINKE+HENSSLER BO-Bewertung Wir bewerten Betrieb, Kosten und Termine und bereiten Varianten auf.

- 4 Nutzergremium Das Gremium entscheidet auf Basis einer Vorlage, nicht im Workshop.

- 5 Ergebnis Freigabe Dokumentiert und verbindlich: Grundlage der nächsten Phase.

Änderungswunsch nach der Freigabe? Er geht nicht direkt in die Planung, sondern zurück in die BO-Bewertung, mit Folgen für Betrieb, Kosten und Termine.

### Wer macht was im Projekt

- entscheidet Klinikum Vorstand, Klinikdirektionen und Pflegedirektion. Je nach Trägermodell Bauherr oder Nutzer des Gebäudes.

- formulieren Anforderungen Nutzer Kliniken, Pflege, Funktionsdienste, Klinikservice und Technik.

- übersetzt und prüft RINKE+HENSSLER Anforderungen als Planungsvorgaben, Prüfung jedes Planstands, Vorbereitung und Moderation der Gremien.

- planen das Gebäude Architektur und Fachplanung Objektplanung, technische Gebäudeausrüstung, Medizintechnik, Tragwerk.

- steuert das Projekt Projektsteuerung Kosten, Termine, Qualität und Verträge.

Betriebsorganisationsplanung gehört nicht zu den Grundleistungen der Objektplanung nach HOAI. Sie wird gesondert beauftragt, ergänzt die Planung und ersetzt keine der anderen Rollen.

## Jedes Projekt startet woanders.

Eine Auswahl aus Neubau, Umbau und Inbetriebnahme. Die Punkte zeigen, welche Module im Projekt beauftragt waren. Referenzgespräche mit Entscheidern vermitteln wir gern.

[Strategie](#modul-m0)

[Bedarf](#modul-m1)

[Programm](#modul-m2)

[Betriebskonzepte](#modul-m3)

[BO-Review](#modul-m4)

[Simulation](#modul-m5)

[Nutzerprozess](#modul-m6)

[Raumbuch](#modul-m7)

[Inbetriebnahme](#modul-m8)

- Integriertes Notfallzentrum Prozessarchitektur, Raumprogramm und Simulation als Planungsgrundlage, mit der die Architektur direkt weiterarbeitet. Programm Betriebskonzepte Simulation

- Universitätsmedizin, neue ambulante Areale Strategie-Workshop mit allen Führungskräften einschließlich der Ordinarien, Business Cases, Funktionsprogramm und Zonenplanung. Strategie Programm Betriebskonzepte

- Herzkatheterbereich mit ambulantem Pfad Ablauflogik vor den baulichen Entscheidungen, chefärztlich freigegeben, Umsetzung bis zur Inbetriebnahme. Programm Betriebskonzepte Inbetriebnahme

- OP-Areale im laufenden Betrieb Neu- und Umbau in einem Klinikverbund: Nutzeranforderungen als Planungsvorgaben, Baubegleitung, Vorbereitung der Inbetriebnahme. Betriebskonzepte Nutzerprozess Inbetriebnahme

- Sektorenübergreifendes Gesundheitszentrum Neubau mit Station, OP-Areal und Facharztpraxen, Übergang aus dem Interimsbetrieb ohne Bruch. Strategie Programm Betriebskonzepte Nutzerprozess Raumbuch

- Privatklinik in Modulbauweise Vom Medizinkonzept und der Wirtschaftlichkeitsrechnung über Ausstattung und Baubegleitung bis zur Eröffnung. Strategie Programm Betriebskonzepte Raumbuch Inbetriebnahme

- Spitalneubau in der Schweiz Projekterfahrung unseres Senior-Fachexperten: Notfallzentrum, IMC und Stroke Unit, Intensivmedizin, Nutzergremien. Betriebskonzepte Nutzerprozess

## Vom Betreiber zum BO-Planer und Sparringspartner.

Wir haben Kliniken und OP-Zentren selbst geführt, gebaut und in Betrieb genommen. Vor Ort begleitet ein erfahrener Berater aus dem Klinikbetrieb das Projekt und führt die Nutzergremien.

### Philipp Henßler

Geschäftsführer · Gesundheitsökonom MBA

- Ehemaliger Klinikdirektor, davor Leitung Klinikservice mit Bau und Technik.

- Betriebsorganisation, Nutzerprozess, Baubegleitung und Inbetriebnahme.

### Jascha Rinke

Geschäftsführer · Gesundheitsökonom MBA

- Mitgründer und ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Praxisklinik im Südpark.

- Medizin- und Leistungskonzepte, OP-Prozesse, Betreibermodelle und Wirtschaftlichkeit.

### Martin Zebulka-Rinke

Senior Partner · Facharzt für Anästhesiologie

- Hat die Planung der Praxisklinik im Südpark federführend vorangetrieben.

- Ärztliche Perspektive in Notfall-, OP-, Anästhesie- und Funktionsbereichen.

### Karsten Richter

Senior-Fachexperte Akutmedizinische Prozesse & Spital- und Klinikplanung

- Hat die Planung eines der modernsten Spitäler Europas maßgeblich mitgestaltet, eines international ausgezeichneten Neubaus in der Schweiz.

- Langjährige Führungsverantwortung in der Akutmedizin: Notfallzentrum, IMC und Stroke Unit, Intensivstation.

### Interdisziplinäres Team, je nach Modul

- Medizin Fachärzte für Anästhesiologie und Kardiologie

- Pflege und Akutmedizin Notfall, IMC, Intensiv, Stationen, Funktionsdienste

- Klinikservice und Logistik Ver- und Entsorgung, Sterilgut, Reinigung, Speisen

- Architektur Funktions- und Raumprogramm, Wegekonzepte

- Technik TGA, Medizintechnik, Raumbuch

- Daten und Kapazitäten Leistungsdaten, Projektion, Simulation, Benchmarking

- Wirtschaftlichkeit Investitions- und Betriebskosten, Förderung

- Recht Medizinrecht sowie Bau- und Architektenrecht

## Was Kliniken vor dem Neubau wissen wollen.

Was ist Betriebsorganisationsplanung?

Betriebsorganisationsplanung beschreibt, wie in einem Gebäude gearbeitet werden soll, bevor festgelegt wird, wie es aussieht. Sie übersetzt Leistungsspektrum, Patientenströme, Personal und Logistik in Anforderungen an Funktionen, Flächen und Wege. Für Krankenhäuser ist sie die Brücke zwischen den Nutzern und dem Planerteam.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Betriebsorganisationsplanung?

So früh wie möglich, weil der Einfluss auf Betrieb und Kosten in den frühen Phasen am größten ist. Entscheidend sind Strategie und Zielplanung, in denen Betreibermodell und Wirtschaftlichkeit festgelegt werden, und die Leistungsphasen 1 bis 3, in denen Betriebskonzepte, Abläufe und die Lage der Bereiche entstehen. Ein Einstieg ist aber in jeder Phase sinnvoll: in der Ausführungsplanung mit dem Nutzerprozess, vor der Eröffnung mit der Inbetriebnahme.

Wir stehen ganz am Anfang. Wo beginnt der Weg?

Mit Strategie und Standort, nicht mit dem Gebäude. Zuerst wird geklärt, welche Leistungen das Haus künftig erbringen soll, unter Leistungsgruppen, Ambulantisierung und Notfallreform, und ob dafür ein Neubau, ein Umbau im Bestand oder eine Konsolidierung der richtige Weg ist. Dazu gehören ein Masterplan mit Bauabschnitten sowie Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten als Vorlage für Träger und Gremien. Darauf baut die Leistungs- und Bedarfsplanung auf. Jede Phase endet mit einer Entscheidung, die wir vorbereiten.

Gehört die Betriebsorganisationsplanung zu den Leistungen des Architekten?

Nein. Die Betriebsorganisationsplanung gehört nicht zu den Grundleistungen der Objektplanung nach HOAI. Sie wird gesondert beauftragt, vom Klinikum oder vom Bauherrn, und ergänzt die Arbeit von Architektur und Fachplanung. Wir planen nicht das Gebäude, sondern liefern die betrieblichen Vorgaben, an denen sich die Planung ausrichtet, und prüfen jeden Planstand dagegen.

Wie grenzt sich das von der Projektsteuerung ab?

Die Projektsteuerung verantwortet Kosten, Termine, Qualität und Verträge des Bauprojekts. Die Betriebsorganisationsplanung verantwortet die betrieblichen Inhalte: Abläufe, Funktionen, Flächen aus Nutzersicht und die Entscheidungen der Nutzer. Beide arbeiten eng zusammen, etwa wenn ein Änderungswunsch auf seine Folgen für Kosten und Termine bewertet wird.

Können einzelne Module beauftragt werden?

Ja. Jedes Modul ist einzeln beauftragbar. Typische Einstiege sind Strategie und Standort, wenn noch alles offen ist, das Funktions- und Raumprogramm oder das BO-Review eines vorliegenden Planstands. Weitere Module kommen dazu, wenn das Projekt sie braucht. Der Umfang richtet sich nach Projektgröße und Phase und wird vorab gemeinsam festgelegt.

Was bringt eine Patientenstromsimulation im Neubau?

Eine Simulation zeigt auf Basis der Grundrisse und realer Leistungsdaten, wie sich ambulante und stationäre Patienten, Personal und Wartezeiten im neuen Gebäude verhalten, auch in Spitzenzeiten. So lassen sich Varianten vergleichen und Engpässe erkennen, solange eine Änderung noch auf dem Papier stattfindet.

Wie werden die Nutzer eingebunden, ohne dass die Planung ausufert?

Durch einen festen Takt je Planungsstand: Nutzerrunden prüfen ihre Bereiche, wir bewerten die Anforderungen nach Betrieb, Kosten und Terminen, das Nutzergremium entscheidet auf Basis einer Vorlage, und die Freigabe wird dokumentiert. Spätere Änderungswünsche laufen zurück in die Bewertung, statt direkt in der Planung zu landen.

Welche Rolle spielen Notfallreform und Hybrid-DRG für einen Neubau?

Eine große. Nach der vom Bundestag beschlossenen Notfallreform gehören zu einem Integrierten Notfallzentrum eine Notdienstpraxis der KV in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Notaufnahme und eine zentrale Ersteinschätzung. Hybrid-DRG und Ambulantisierung verschieben Eingriffe aus dem stationären OP und dem Herzkatheterlabor in ambulante Pfade. Beides verändert Raumprogramm und Wege, und ein Neubau, der heute geplant wird, muss beides für die nächsten Jahrzehnte abbilden.

Wie plant man ambulante Bereiche, wenn die Förderung stationär ausgerichtet ist?

Die Förderung folgt der stationären Leistung. Deshalb werden förderfähige stationäre Flächen im Raumprogramm sauber von ambulanten Bereichen abgegrenzt, und gemeinsam genutzte Funktionsbereiche wie OP, Herzkatheterlabor, Endoskopie oder Bildgebung bekommen klare Nutzungsanteile. Mitgedacht werden die ambulanten Pfade trotzdem von Anfang an: Sprechstunden, ambulante Eingriffe, MVZ oder KV-Praxis. Sonst entsteht ein Haus, das bei der ambulanten Transformation gleich wieder umgebaut werden muss. Dafür verbinden wir die Betriebsorganisationsplanung mit unserer Beratung zur Ambulantisierung.

Begleiten Sie auch Umbauten im laufenden Betrieb?

Ja. Viele Projekte sind Umbauten oder Bauabschnitte neben dem laufenden Klinikbetrieb. Dann kommen Interimslösungen, die Reihenfolge der Bauabschnitte und die Frage hinzu, wie der Betrieb während der Bauzeit trägt.

## Reden wir über Ihr Bauprojekt. In welcher Phase es auch steht.

Ob weißes Blatt, Zielplanung, ein vorliegender Entwurf oder die anstehende Inbetriebnahme: In einem ersten Gespräch klären wir, wo Ihr Projekt steht und welches Modul jetzt den größten Hebel hat. Für Notaufnahme, OP und ambulante Bereiche genauso wie für Kardiologie und Herzkatheterlabor.

[Termin anfragen](mailto:ph@rinke-henssler.de?subject=Betriebsorganisationsplanung%20-%20Erstgespr%C3%A4ch)

[Kontaktseite öffnen](/kontakt)

Ihr Ansprechpartner

Philipp Henßler

Geschäftsführer RINKE+HENSSLER GmbH

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Düsseldorf · Kirchheim unter Teck
