# ZNA neu steuern und INZ-fähige Strukturen aufbauen | RINKE+HENSSLER



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Description: Von Quick Wins in der ZNA bis zum vollständigen INZ-Modell: RINKE+HENSSLER begleitet Krankenhäuser bei ZNA-Prozessoptimierung, KV-Integration und strategischem INZ-Aufbau.



## Page Content

# Notaufnahme besser steuern. Ambulant entlasten. INZ-fähige Strukturen aufbauen.

Ob gemeinsame Ersteinschätzung, KV-Anbindung, gemeinsamer Tresen light oder vollständiges INZ: Wir helfen Krankenhäusern, ihre ZNA operativ zu entlasten und strukturell richtig aufzustellen.

Viele Häuser müssen ihre Notaufnahme heute neu denken: kürzere Wege, klarere Patientensteuerung, weniger Fehlbelegung, bessere Verzahnung mit ambulanter Versorgung. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Notfallreform erhöht den Druck zusätzlich, ist aber nicht der einzige Treiber.

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Quick Wins in der ZNA

Sofort nutzbar

Für Häuser mit ZNA

Strategisch relevant

Ambulant, stationär, KV

Praxiserfahren

- 1 ZNA analysieren Patientenströme, Engpässe, ambulante Potenziale und Quick Wins sichtbar machen

- 2 Steuerung verbessern Ersteinschätzung, Wegeführung, Fast-Track und Schnittstellen neu ordnen

- 3 KV integrieren Portalpraxis, Kooperationspraxis oder gemeinsamer Tresen light sinnvoll anbinden

- 4 Struktur aufbauen Standortrolle, Governance, Flächen, IT und Wirtschaftlichkeit sauber aufsetzen

## Notaufnahme, KV-Struktur und Ersteinschätzung prozessual eng verzahnt.

Ein Integriertes Notfallzentrum verbindet drei bisher häufig getrennte Funktionen: die Notaufnahme des Krankenhauses, eine ambulante Akutstruktur der KV oder eines kooperierenden Leistungserbringers und eine zentrale Ersteinschätzung. Ziel ist nicht einfach mehr Fläche, sondern eine andere Steuerungslogik: Patienten sollen früher auf die passende Versorgungsebene gelenkt werden — ambulant, kooperativ oder stationär.

- Zentrale Notaufnahme Die Notaufnahme bleibt der zentrale Akutbereich des Krankenhauses — künftig aber mit stärkerer Steuerungsfunktion und klareren Übergängen.

- Ambulante Akutstruktur Das kann eine KV-Notdienstpraxis sein. Nach der Reformlogik können aber auch kooperierende Praxen oder nahe ambulante Strukturen eingebunden werden, wenn die Versorgung organisatorisch und digital sauber verzahnt ist.

- Gemeinsame Ersteinschätzung Patienten werden früh strukturiert eingeschätzt und auf die medizinisch passende Ebene gelenkt. Genau hier liegen für viele Häuser schon heute die größten Prozesshebel.

Reformstatus

Gesetzentwurf in Entwicklung

Der aktuelle Entwurf gibt die Richtung klar vor: mehr Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und KV, standardisierte Ersteinschätzung und neue Anforderungen an Standorte, Prozesse und Vergütung. Noch ist nicht jedes Detail final. Für Krankenhäuser ist die entscheidende Frage deshalb nicht, ob sie warten, sondern wie sie ihre ZNA schon jetzt sinnvoll vorbereiten.

Was bereits absehbar ist:

- Verbindlichere Kooperation zwischen Krankenhaus und KV an ausgewählten Standorten

- Standardisierte Ersteinschätzung als zentrales Steuerungsinstrument

- Auswahl geeigneter INZ-Standorte nach klaren Kriterien — kein Automatismus für alle Häuser

- Stärkere Verknüpfung von ambulanter Akutversorgung, Notaufnahme und digitaler Fallübergabe

## Was uns konkret unterscheidet

Für wen besonders relevant

Vor allem für Häuser, bei denen ZNA-Druck, ambulante Steuerung und Standortrolle bereits Chefsache sind.

- Geschäftsführer und Vorstände mit Struktur- und Ergebnisverantwortung

- Kaufmännische Leiter und Strategieverantwortliche

- Ärztliche Direktoren und ZNA-Leiter

- Häuser mit hoher ambulanter Inanspruchnahme in der Notaufnahme

- Standorte, die KV-Strukturen einbinden oder neu aufsetzen wollen

## Was wir schon heute verbessern können — auch ohne fertige Reform.

Viele Häuser müssen nicht mit dem Endbild starten. Der sinnvollere Weg beginnt oft mit konkreten Verbesserungen in der ZNA: weniger Reibung am Tresen, klarere Patientenlenkung, bessere ambulante Abzweigung und sauberere Schnittstellen zur KV.

### Quick Wins in der ZNA

Anmeldung, Streaming, Fast-Track, Wegeführung und Erstkontakt so ordnen, dass Personal entlastet und Patienten schneller gesteuert werden.

### Gemeinsamer Tresen light

Pragmatische Modelle für gemeinsame Anmeldung, Vorsteuerung oder eng verzahnte Patientenlenkung — ohne sofort das Vollmodell eines INZ bauen zu müssen.

### KV-Integration am Standort

Einbindung von KV-Sitzen, Portalpraxis, Kooperationspraxis oder ambulanten Akutangeboten in die Logik der Notaufnahme.

### Vom Prozessgewinn zum Strukturmodell

Erst operative Entlastung schaffen, dann daraus ein belastbares Zielbild für Kooperation, Umbau und Betrieb entwickeln.

## ZNA-Steuerung ist kein Reformthema. Sie ist Führungsaufgabe.

Für Krankenhausbetreiber geht es nicht zuerst um politische Bewertung, sondern um konkrete Fragen im Alltag: Wo gehen ambulante Fälle verloren? Wo entstehen unnötige Wartezeiten? Welche Patienten gehören in die Klinik, welche in eine ambulante Struktur? Der Gesetzentwurf verstärkt diese Fragen. Entstanden sind sie aber schon vorher.

### Operativer Druck

Volle Tresen, unklare Wege, hoher Abstimmungsaufwand und personelle Engpässe belasten viele ZNAs schon heute.

### Ambulante Potenziale

Nicht jeder Akutfall gehört in den stationären Kernbetrieb. Gute Steuerung schafft Entlastung und bessere Erlöslogik.

### KV als Strukturfrage

Die Anbindung ambulanter Akutversorgung braucht mehr als guten Willen: Rollen, Prozesse, Verantwortung und Abrechnung müssen passen.

### Standortstrategie

Nicht jedes Haus wird INZ-Standort. Aber jedes Haus mit ZNA muss seine Rolle im regionalen Akutnetz klären.

## Vier Hebel, mit denen Krankenhäuser ihre ZNA jetzt wirksam verbessern.

Ob als Vorbereitung auf ein INZ, als pragmatische Entlastungslösung oder als Teil einer Ambulantisierungsstrategie: Diese vier Themen entscheiden, ob aus einer belasteten ZNA ein steuerbarer Akutbereich wird.

Patienten richtig lenken

Frühe strukturierte Ersteinschätzung, klare Wegeführung und ambulante Abzweigung statt unnötiger Schleifen durch die Klinik.

KV sinnvoll anbinden

Kooperation mit KV, Portalpraxis oder Kooperationspraxis so gestalten, dass Übergaben funktionieren und keine Parallelwelten entstehen.

Prozesse und Flächen neu ordnen

Tresen, Wartezonen, Behandlungsräume, Fast-Track und Übergabepunkte entlang der echten Patientenbewegung organisieren.

Wirtschaftlichkeit sichern

Ambulante und stationäre Steuerung so aufsetzen, dass Aufwand, Erlöse und operative Verantwortung zusammenpassen.

Die entscheidende Perspektive

ZNA-Optimierung und INZ-Aufbau gehören zusammen.

Wer die Notaufnahme heute besser steuert, schafft die Grundlage für spätere KV-Integration, gemeinsame Ersteinschätzung und belastbare INZ-Strukturen. Wer direkt mit dem Endbild startet, ohne die Prozesse im Alltag zu stabilisieren, baut oft an den eigentlichen Problemen vorbei.

## Konkrete Unterstützung — von Quick Wins bis zum Zielbild.

Wir steigen dort ein, wo Ihr Haus gerade steht: bei akuten Engpässen in der ZNA, bei der Integration ambulanter Strukturen oder beim Aufbau eines belastbaren INZ-Modells.

### ZNA- und Patientenstromanalyse

- Reale Patientenwege, Engpässe und Warteverluste sichtbar machen

- Ambulante und stationäre Fälle differenzieren

- Kurzfristige Hebel mit messbarer Wirkung identifizieren

### Quick-Win-Programm für die ZNA

- Anmeldung, Erstkontakt und Streaming neu ordnen

- Fast-Track- und Kurzbehandlungspfade definieren

- Sofortmaßnahmen für Entlastung, Steuerung und bessere Taktung

### KV-Integration und gemeinsamer Tresen light

- Sinnvolle Modelle für Portalpraxis, Kooperationspraxis oder KV-Sitz prüfen

- Gemeinsame oder eng verzahnte Aufnahmeprozesse konzipieren

- Übergaben, Verantwortlichkeiten und operative Schnittstellen klären

### Standortrolle und Zielbild

- Klären, welche Rolle Ihr Standort künftig in der regionalen Akutversorgung übernehmen soll

- INZ-Eignung, Alternativszenarien und strategische Position bewerten

- Entscheidungsreife Unterlagen für Geschäftsführung, Träger und Aufsicht erstellen

### Prozess-, Flächen- und Funktionsplanung

- Ersteinschätzung, Tresen, Warteraum, Behandlungslogik und Schnittstellen räumlich sauber aufsetzen

- Anforderungen an Diagnostik, IT und Wegeführung definieren

- Bauliche und funktionale Lösungen auf die Betriebslogik ausrichten

### Wirtschaftlichkeit und Steuerung

- Aufwand, Personalbedarf und Erlöswirkungen bewerten

- Steuerungskennzahlen für ZNA und ambulante Akutversorgung definieren

- Operative Reviews und Management-Reporting aufsetzen

## Vier Phasen. Vom ZNA-Quick-Win zur tragfähigen Struktur.

Modular kombinierbar — vom Sofortprogramm bis zum vollständigen Zielbild.

- Phase 1 · 4 – 6 Wochen Analyse Ist-Aufnahme, Patientenströme, Engpässe, ambulante Potenziale, Schnittstellen und erste Hebel. Am Ende steht ein klares Bild davon, wo Ihr Haus heute steht und welche Schritte sich lohnen. 1

- Phase 2 · 4 – 10 Wochen Sofortprogramm Quick Wins in der ZNA, Steuerungslogik, Tresenmodell, Fast-Track und ambulante Abzweigung. Messbar wirksam — bevor das große Strukturprojekt beginnt. 2

- Phase 3 · 2 – 4 Monate Strukturmodell KV-Integration, gemeinsamer Tresen light, Kooperationsmodell, Zielbild INZ oder Alternativmodell. Entscheidungsreife Vorlage für Träger und Aufsichtsgremium. 3

- Phase 4 · laufend Umsetzung und Betrieb Rollout, Steuerung, KPI-System, Reviews und kontinuierliche Optimierung. Aus dem Projekt wird ein dauerhaft funktionierender Betrieb. 4

## Aus der Betreiberperspektive — nicht aus der Zuschauerrolle.

### Wir denken vom Betrieb aus

Wir starten nicht bei der Theorie, sondern bei den realen Engpässen in der ZNA: Personal, Wege, Taktung, Steuerung, Verantwortung.

### Ambulant und stationär zusammen

Unser Kerngeschäft ist die Verzahnung beider Welten. Genau deshalb passen ZNA-Optimierung, KV-Integration und INZ-Modelle für uns zusammen.

### Wir bleiben nicht beim Konzept stehen

Wir begleiten bis zur umsetzbaren Struktur — mit Klinikteam, Träger, KV und belastbaren Entscheidungen.

Philipp Henßler

Geschäftsführer RINKE+HENSSLER

## Was Kliniken zum INZ wissen wollen.

Was ist ein Integriertes Notfallzentrum genau?

Ein Integriertes Notfallzentrum verbindet die Notaufnahme eines Krankenhauses mit einer ambulanten Akutstruktur und einer zentralen Ersteinschätzung. Ziel ist, Patienten früh auf die passende Versorgungsebene zu lenken — also ambulant, kooperativ oder stationär. Nach dem aktuellen Gesetzentwurf besteht ein INZ aus der Notaufnahme, einer Notdienstpraxis der KV im oder am Krankenhausstandort und einer zentralen Ersteinschätzungsstelle; zusätzlich können Kooperationspraxen eingebunden werden.

Muss jedes Krankenhaus ein INZ aufbauen?

Nein. Der aktuelle Gesetzentwurf sieht nicht vor, dass automatisch jedes Krankenhaus ein INZ wird. Die Standorte sollen in den Ländern anhand definierter Kriterien festgelegt werden. Für Krankenhäuser mit ZNA oder akutem Versorgungsauftrag stellt sich aber unabhängig davon die Frage, welche Rolle ihr Standort künftig in der regionalen Akutversorgung einnimmt.

Was bedeutet die Reform für bestehende Notaufnahmen?

Bestehende Notaufnahmen bleiben zentrale Anlaufstellen, ihre Rolle verändert sich aber. Künftig geht es stärker um strukturierte Steuerung, frühe Ersteinschätzung, digitale Fallübergaben und die engere Verzahnung mit ambulanter Akutversorgung. Für Häuser ohne INZ wird außerdem relevanter, unter welchen Bedingungen ambulante Notfallbehandlungen künftig vergütet werden.

Welche Rolle spielt die kassenärztliche Vereinigung?

Die KV ist ein zentraler Partner in der künftigen Akutversorgung. Nach dem Entwurf soll sie sich an Integrierten Notfallzentren beteiligen, Akutleitstellen betreiben und die notdienstliche Akutversorgung einschließlich telemedizinischer und aufsuchender Leistungen organisieren. Für Krankenhäuser heißt das: Ohne tragfähige Kooperationslogik mit der KV wird es an vielen Standorten keine belastbare Lösung geben.

Was ist mit „gemeinsamer Tresen light“ gemeint?

Damit meinen wir einen pragmatischen Zwischenschritt: ZNA und ambulante Akutversorgung arbeiten im Erstkontakt eng verzahnt, ohne dass sofort das vollständige Endbild eines INZ umgesetzt werden muss. Das kann zum Beispiel eine gemeinsame oder eng abgestimmte Anmeldung, eine frühe Patientenlenkung oder eine klar geregelte Übergabe in eine KV-nahe Struktur sein. Der Begriff ist kein gesetzlicher Begriff, sondern ein praktikabler Ansatz für Häuser, die schnell Entlastung und bessere Steuerung erreichen wollen.

Kann man die ZNA schon heute verbessern, ohne auf die Reform zu warten?

Ja. Viele wirksame Hebel liegen nicht im Gesetz, sondern im Betrieb: Anmeldung, Ersteinschätzung, Wegeführung, Fast-Track, ambulante Abzweigung, Schnittstellen zu Fachabteilungen und klare Verantwortlichkeiten. Gerade deshalb ist es sinnvoll, mit Quick Wins zu starten und daraus später ein tragfähiges Modell für KV-Integration oder INZ-Aufbau zu entwickeln.

Wie hängen ZNA-Prozessoptimierung und Ambulantisierung zusammen?

Sehr direkt. Eine gut gesteuerte ZNA erkennt früher, welche Patienten stationär behandelt werden müssen und welche besser in einer ambulanten Struktur versorgt werden können. Genau dadurch wird die Notaufnahme entlastet, die stationäre Infrastruktur gezielter genutzt und die ambulante Schiene systematisch ausgebaut. ZNA-Steuerung ist deshalb nicht nur ein Organisationsthema, sondern ein konkreter Hebel der Ambulantisierung.

Wobei kann RINKE+HENSSLER konkret unterstützen?

Wir unterstützen dort, wo aus strategischen Fragen operative Entscheidungen werden: bei der Analyse von Patientenströmen, bei Quick Wins in der ZNA, bei der Integration von KV-Strukturen, bei Modellen wie dem gemeinsamen Tresen light, bei Standort- und Eignungsanalysen sowie bei Prozess-, Flächen- und Wirtschaftlichkeitskonzepten. Anders gesagt: nicht nur beim Zielbild, sondern auch bei den konkreten Schritten dorthin.

## Reden wir über Ihre ZNA. Und über den sinnvollsten nächsten Schritt.

Ob Quick Wins, KV-Integration, gemeinsamer Tresen light oder Zielbild INZ: In einem ersten Gespräch klären wir, wo Ihr Haus heute steht und welche Schritte operativ und strategisch wirklich sinnvoll sind.

[Termin anfragen](mailto:ph@rinke-henssler.de?subject=ZNA%20%2F%20INZ%20%E2%80%93%20Erstgespr%C3%A4ch)

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Ihr Ansprechpartner

Philipp Henßler

Geschäftsführer RINKE+HENSSLER GmbH

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