SO GEHT AMBULANT
Kardiologie · Herzkatheterlabor · Betreiberberatung

Kardiologie und Katheterlaborweiterentwickeln.

Zwischen stationärer Verantwortung, ambulanter Entwicklung und wirtschaftlichem Druck.

Die Kardiologie ist für viele Krankenhäuser ein zentraler Leistungsbereich — medizinisch relevant, wirtschaftlich bedeutsam, aber zunehmend komplex im Betrieb. Teile der elektiven Diagnostik und Intervention werden stärker ambulant, kurzstationär oder sektorengleich organisiert. Welche Strukturen das trägt, ist die eigentliche Frage.

Strategie & Betrieb
Strukturiert entscheiden
Prozesse & Simulation
Datenbasiert planen
Wirtschaftlichkeit
Tragfähig umsetzen
Die Kernfrage

Welche kardiologischen Leistungen sollen künftig wo, wie und mit welcher Struktur erbracht werden?

RINKE+HENSSLER unterstützt Krankenhäuser, Chefärzte Kardiologie und niedergelassene Kardiologen als Strategie-, Prozess- und Betreiberberater — nicht als medizinischer Spezialist.

  • Strategie Kardiologie & Standortprofil
  • Betriebskonzepte für Herzkatheterlabor und Kath-Labor
  • Prozessanalyse und Prozessdesign
  • Patientenstromsimulation
  • Struktur- und Raumkonzepte
  • Wirtschaftlichkeit und Erlöslogik
Warum das Thema jetzt relevant ist

Elektive Kardiologie und Herzkatheterlabor neu denken.

Teile der elektiven kardiologischen Diagnostik und Intervention werden stärker ambulant, kurzstationär oder sektorengleich organisiert. Akute und hochriskante Eingriffe — etwa bei Verdacht auf Herzinfarkt — bleiben weiterhin stationäre Kernaufgabe.

Mit der Erweiterung der Hybrid-DRG ab 2026 — unter anderem um minimalinvasive Eingriffe an Koronararterien und peripheren Gefäßen — verändert sich die wirtschaftliche Logik für geplante kardiologische Leistungen spürbar.

Für Klinikstandorte entstehen dadurch konkrete Entscheidungsfragen — keine abstrakten Trends, sondern reale Struktur- und Betriebsfragen.

Stand: 2026

Typische Fragen, die sich Klinikstandorte stellen:

  • Welche Leistungen bleiben stationär unverzichtbar?
  • Welche elektiven Leistungen können ambulant oder kurzstationär organisiert werden?
  • Welche Überwachungs- und Vorbereitungsstrukturen werden dafür benötigt?
  • Wie wirken sich Hybrid-DRG und sektorengleiche Vergütung auf den Betrieb aus?
  • Welche Kooperationen mit niedergelassenen Kardiologen sind sinnvoll und machbar?
  • Wie können elektive Fälle planbarer gesteuert werden, ohne die Notfallversorgung zu gefährden?
  • Welche Investitionen in Räume, Technik und Personal sind wirklich tragfähig?
Unser Blick

Ein Katheterlabor ist kein isolierter Eingriffsraum.

Es ist Teil eines komplexen Versorgungssystems mit vielen Schnittstellen — von der Zuweisung bis zur Qualitätssicherung.

Zuweisung
Diagnostik
Indikationsstellung
Terminierung
Aufnahme
Vorbereitung
Intervention
Überwachung
Entlassung
Nachsorge
Dokumentation
Abrechnung
Qualitätssicherung

Die entscheidende Perspektive

Reibungsverluste entstehen an den Schnittstellen — nicht im Eingriff selbst.

Wartezeiten, Leerlauf, ungeplante Verschiebungen und wirtschaftliche Unsicherheit entstehen vor und nach dem Eingriff. Wir helfen, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und daraus tragfähige Betriebskonzepte zu entwickeln.

Für wen wir arbeiten

Drei Perspektiven — eine gemeinsame Herausforderung.

Klinikgeschäftsführer, Chefärzte Kardiologie und niedergelassene Kardiologen stellen ähnliche Fragen — aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit unterschiedlichem Entscheidungsdruck.

Klinikgeschäftsführer

Die Kardiologie bindet Kapital, Personal und Fläche. Gleichzeitig verändert sich die Erlöslogik durch sektorengleiche Vergütung. Welche Struktur am Standort langfristig tragfähig ist, lässt sich nur mit einer soliden Entscheidungsgrundlage beantworten.

  • Strategische Einordnung der Kardiologie im Standortprofil
  • Wirtschaftlichkeit und Erlöslogik bei stationären und ambulanten Leistungen
  • Bewertung von Investitionen in Räume, Technik und Personal
  • Entwicklung und Prüfung von Kooperationsmodellen

Ziel

Eine belastbare Grundlage, bevor investiert, umgebaut oder neu organisiert wird.

Chefärzte Kardiologie

Das Herzkatheterlabor muss akut funktionieren, elektiv planbar bleiben und gleichzeitig hohe Qualitäts- und Dokumentationsanforderungen erfüllen. Organisatorische Klarheit ist dafür keine Kür, sondern Voraussetzung.

  • Strukturierung elektiver und akuter Patientenpfade
  • Tagessteuerung, Engpassanalyse und Kapazitätsplanung
  • Schnittstellen zu Notaufnahme, Station, Intensivmedizin und Ambulanz
  • Aufbau steuerungsrelevanter Kennzahlen

Ziel

Ein Katheterlaborbetrieb, der medizinisch verantwortbar und organisatorisch klar ist.

Niedergelassene Kardiologen

Die Bedeutung der ambulanten Kardiologie wächst — ebenso die Komplexität der Zusammenarbeit mit Krankenhäusern. Welche Rolle Sie im regionalen Versorgungsnetz übernehmen wollen, ist eine strategische und wirtschaftliche Frage.

  • Positionierung im regionalen Versorgungsnetz
  • Bewertung ambulanter und kooperativer Leistungsmodelle
  • Schnittstellen zwischen Praxis, Klinik und Herzkatheterlabor
  • Wirtschaftliche Machbarkeit neuer Kooperations- und Leistungsmodelle

Ziel

Kooperationen, die organisatorisch und wirtschaftlich funktionieren — nicht nur medizinisch sinnvoll klingen.

Leistungsbausteine

Sechs Bausteine — je nach Ausgangslage kombinierbar.

Wir steigen dort ein, wo Ihr Haus steht: bei konkreten Betriebsproblemen, strategischen Weichenstellungen oder der Vorbereitung von Investitionsentscheidungen.

Strategie Kardiologie

Welche Rolle spielt die Kardiologie am Standort — heute und in fünf Jahren? Wir analysieren Leistungsprofil, Erlöslogik und regionale Stellung und entwickeln daraus ein realistisches Zielbild.

  • Leistungsportfolio, Fallzahlentwicklung und Potenziale
  • Stationäre, ambulante und sektorengleiche Leistungslogik
  • Wettbewerbssituation, Zuweiserstruktur und Kooperationsmöglichkeiten
  • Wirtschaftliche Tragfähigkeit und Investitionsbedarf

Ergebnis

Strategisches Zielbild als Entscheidungsgrundlage.

Betriebskonzept Herzkatheterlabor

Ein Herzkatheterlabor ist nur leistungsfähig, wenn medizinischer Anspruch und betriebliche Realität zusammenpassen. Wir entwickeln Betriebskonzepte für bestehende, geplante oder neu auszurichtende Strukturen.

  • Raum- und Funktionslogik, Tagesablauf und Programmsteuerung
  • Rollen, Verantwortlichkeiten und Patientenpfade
  • Personal- und Kapazitätsbedarf
  • Schnittstellen zu Notaufnahme, Station und Intensivmedizin

Ergebnis

Betriebskonzept, das Alltag, Qualität und Wirtschaftlichkeit verbindet.

Prozessanalyse und Prozessdesign

Viele Probleme im Katheterlabor entstehen nicht im Eingriff selbst, sondern davor und danach — in der Vorbereitung, Einbestellung, Überwachung und Entlassung.

  • Abläufe beobachten und Engpassstellen identifizieren
  • Elektive und akute Patientenpfade klar trennen
  • Übergaben, Rollen und Schnittstellen neu ordnen
  • Realistische Zielprozesse entwickeln und einführen

Ergebnis

Klarere Abläufe, weniger Reibung, bessere Steuerbarkeit.

Patientenstromsimulation

Vor baulichen Entscheidungen oder strukturellen Veränderungen simulieren wir, wie Patienten tatsächlich durch die Struktur laufen — elektiv, akut, ambulant oder kurzstationär.

  • Auslastung der Herzkatheterlabore und Kapazitätsgrenzen
  • Bedarf an Vorbereitungs- und Überwachungsplätzen
  • Auswirkungen von Notfällen auf elektive Programme
  • Szenarien für unterschiedliche Raum- und Betriebsmodelle

Ergebnis

Belastbare Grundlage für Struktur-, Raum- und Investitionsentscheidungen.

Struktur- und Raumkonzepte

Kardiologische Prozesse müssen räumlich funktionieren. Nicht nur das Labor selbst, sondern auch Aufnahme, Vorbereitung, Überwachung und Wegeführung.

  • Analyse bestehender Raumstrukturen auf Betriebslogik
  • Entwicklung von Zielstrukturen und Umbau-/Neubauvarianten
  • Abstimmung betrieblicher Anforderungen mit Architekten und Fachplanern
  • Prüfung der Umsetzbarkeit im laufenden Betrieb

Ergebnis

Raumkonzepte, die betrieblich gedacht sind — nicht nur baulich.

Wirtschaftlichkeit und Erlöslogik

Jede Strukturentscheidung in der Kardiologie ist auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Wir machen die Konsequenzen unterschiedlicher Betriebsvarianten transparent.

  • Stationäre Erlöse und ambulante Erlösoptionen
  • Hybrid-DRG-Relevanz, Sachkosten und Deckungsbeiträge
  • Investitionsbedarf und Auslastungsszenarien
  • Auswirkungen unterschiedlicher Betriebsmodelle

Ergebnis

Klarheit darüber, welche Struktur wirtschaftlich tragfähig ist — und welche nicht.

Typische Projektanlässe

Wir unterstützen Sie, wenn Sie vor Fragen wie diesen stehen.

Jedes Projekt beginnt mit einer konkreten Situation. In einem kurzen Erstgespräch klären wir, welche Frage bei Ihnen im Vordergrund steht — und welcher Ansatz tatsächlich passt.

Strategische Fragen

  • 1Wir müssen unsere Kardiologie strategisch und wirtschaftlich neu bewerten.
  • 2Wir wollen wissen, welche kardiologischen Leistungen ambulant oder kurzstationär sinnvoll sind.
  • 3Wir wollen Kooperationen mit niedergelassenen Kardiologen entwickeln oder prüfen.

Betriebs- und Planungsfragen

  • 4Unser Herzkatheterlabor ist ausgelastet, aber nicht gut steuerbar.
  • 5Wir planen einen Umbau oder Neubau im Bereich Kardiologie.
  • 6Wir brauchen ein belastbares Betriebskonzept für ein bestehendes oder neues Katheterlabor.
  • 7Wir möchten Patientenströme simulieren, bevor wir baulich investieren.
Was uns wichtig ist

Wir versprechen keine einfache Ambulantisierung der Kardiologie.

Nicht jeder Fall gehört in ein ambulantes Setting. Nicht jede Klinik braucht dieselbe Struktur. Nicht jedes Katheterlabor wird durch mehr Fälle automatisch wirtschaftlicher.

Unsere Aufgabe ist es, gemeinsam mit Ihnen herauszuarbeiten, was an Ihrem Standort sinnvoll ist: medizinisch, organisatorisch, wirtschaftlich, baulich und im Betrieb.

RINKE+HENSSLER

Aus Betreibersicht gedacht.Nicht vom Organigramm aus.

RINKE+HENSSLER ist auf ambulante Transformation im Gesundheitswesen spezialisiert. Wir unterstützen Kliniken, Niedergelassene, MVZ, OP-Zentren, Investoren, Kommunen sowie Architekten und Fachplaner.

In der Kardiologie positionieren wir uns als Strategie-, Prozess-, Struktur- und Betreiberberater — nicht als medizinischer Spezialist. Unser Beitrag ist die Übersetzung medizinischer Anforderungen in betreibbare, wirtschaftlich tragfähige Strukturen.

Unser Fokus

Analyse
Konzeption
Umsetzung
Wirtschaftlichkeit
Prozesse und Strukturen
Daten und Simulation
Betriebskonzepte
Inbetriebnahme und Optimierung

Analyse. Konzeption. Umsetzung.

Kardiologie weiterentwickeln?Sprechen Sie mit uns.

Ob Betriebskonzept, Prozessanalyse, Patientenstromsimulation oder strategische Neuausrichtung: In einem ersten Gespräch klären wir, wo Ihr Haus heute steht und welche nächsten Schritte wirklich sinnvoll sind.

Ihr Ansprechpartner

Philipp Henßler

Geschäftsführer RINKE+HENSSLER GmbH

Philipp Henßler

Düsseldorf · Kirchheim unter Teck