ZNA- und Patientenstromanalyse
- Reale Patientenwege, Engpässe und Warteverluste sichtbar machen
- Ambulante und stationäre Fälle differenzieren
- Kurzfristige Hebel mit messbarer Wirkung identifizieren
Ob gemeinsame Ersteinschätzung, KV-Anbindung, gemeinsamer Tresen light oder vollständiges INZ: Wir helfen Krankenhäusern, ihre ZNA operativ zu entlasten und strukturell richtig aufzustellen.
Viele Häuser müssen ihre Notaufnahme heute neu denken: kürzere Wege, klarere Patientensteuerung, weniger Fehlbelegung, bessere Verzahnung mit ambulanter Versorgung. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Notfallreform erhöht den Druck zusätzlich, ist aber nicht der einzige Treiber.
ZNA analysieren
Patientenströme, Engpässe, ambulante Potenziale und Quick Wins sichtbar machen
Steuerung verbessern
Ersteinschätzung, Wegeführung, Fast-Track und Schnittstellen neu ordnen
KV integrieren
Portalpraxis, Kooperationspraxis oder gemeinsamer Tresen light sinnvoll anbinden
Struktur aufbauen
Standortrolle, Governance, Flächen, IT und Wirtschaftlichkeit sauber aufsetzen
Ein Integriertes Notfallzentrum verbindet drei bisher häufig getrennte Funktionen: die Notaufnahme des Krankenhauses, eine ambulante Akutstruktur der KV oder eines kooperierenden Leistungserbringers und eine zentrale Ersteinschätzung. Ziel ist nicht einfach mehr Fläche, sondern eine andere Steuerungslogik: Patienten sollen früher auf die passende Versorgungsebene gelenkt werden — ambulant, kooperativ oder stationär.
Zentrale Notaufnahme
Die Notaufnahme bleibt der zentrale Akutbereich des Krankenhauses — künftig aber mit stärkerer Steuerungsfunktion und klareren Übergängen.
Ambulante Akutstruktur
Das kann eine KV-Notdienstpraxis sein. Nach der Reformlogik können aber auch kooperierende Praxen oder nahe ambulante Strukturen eingebunden werden, wenn die Versorgung organisatorisch und digital sauber verzahnt ist.
Gemeinsame Ersteinschätzung
Patienten werden früh strukturiert eingeschätzt und auf die medizinisch passende Ebene gelenkt. Genau hier liegen für viele Häuser schon heute die größten Prozesshebel.
Reformstatus
Gesetzentwurf in Entwicklung
Der aktuelle Entwurf gibt die Richtung klar vor: mehr Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und KV, standardisierte Ersteinschätzung und neue Anforderungen an Standorte, Prozesse und Vergütung. Noch ist nicht jedes Detail final. Für Krankenhäuser ist die entscheidende Frage deshalb nicht, ob sie warten, sondern wie sie ihre ZNA schon jetzt sinnvoll vorbereiten.
Was bereits absehbar ist:
Viele Häuser müssen nicht mit dem Endbild starten. Der sinnvollere Weg beginnt oft mit konkreten Verbesserungen in der ZNA: weniger Reibung am Tresen, klarere Patientenlenkung, bessere ambulante Abzweigung und sauberere Schnittstellen zur KV.
Anmeldung, Streaming, Fast-Track, Wegeführung und Erstkontakt so ordnen, dass Personal entlastet und Patienten schneller gesteuert werden.
Pragmatische Modelle für gemeinsame Anmeldung, Vorsteuerung oder eng verzahnte Patientenlenkung — ohne sofort das Vollmodell eines INZ bauen zu müssen.
Einbindung von KV-Sitzen, Portalpraxis, Kooperationspraxis oder ambulanten Akutangeboten in die Logik der Notaufnahme.
Erst operative Entlastung schaffen, dann daraus ein belastbares Zielbild für Kooperation, Umbau und Betrieb entwickeln.
Für Krankenhausbetreiber geht es nicht zuerst um politische Bewertung, sondern um konkrete Fragen im Alltag: Wo gehen ambulante Fälle verloren? Wo entstehen unnötige Wartezeiten? Welche Patienten gehören in die Klinik, welche in eine ambulante Struktur? Der Gesetzentwurf verstärkt diese Fragen. Entstanden sind sie aber schon vorher.
Volle Tresen, unklare Wege, hoher Abstimmungsaufwand und personelle Engpässe belasten viele ZNAs schon heute.
Nicht jeder Akutfall gehört in den stationären Kernbetrieb. Gute Steuerung schafft Entlastung und bessere Erlöslogik.
Die Anbindung ambulanter Akutversorgung braucht mehr als guten Willen: Rollen, Prozesse, Verantwortung und Abrechnung müssen passen.
Nicht jedes Haus wird INZ-Standort. Aber jedes Haus mit ZNA muss seine Rolle im regionalen Akutnetz klären.
Ob als Vorbereitung auf ein INZ, als pragmatische Entlastungslösung oder als Teil einer Ambulantisierungsstrategie: Diese vier Themen entscheiden, ob aus einer belasteten ZNA ein steuerbarer Akutbereich wird.
Patienten richtig lenken
Frühe strukturierte Ersteinschätzung, klare Wegeführung und ambulante Abzweigung statt unnötiger Schleifen durch die Klinik.
KV sinnvoll anbinden
Kooperation mit KV, Portalpraxis oder Kooperationspraxis so gestalten, dass Übergaben funktionieren und keine Parallelwelten entstehen.
Prozesse und Flächen neu ordnen
Tresen, Wartezonen, Behandlungsräume, Fast-Track und Übergabepunkte entlang der echten Patientenbewegung organisieren.
Wirtschaftlichkeit sichern
Ambulante und stationäre Steuerung so aufsetzen, dass Aufwand, Erlöse und operative Verantwortung zusammenpassen.
Die entscheidende Perspektive
ZNA-Optimierung und INZ-Aufbau gehören zusammen.
Wer die Notaufnahme heute besser steuert, schafft die Grundlage für spätere KV-Integration, gemeinsame Ersteinschätzung und belastbare INZ-Strukturen. Wer direkt mit dem Endbild startet, ohne die Prozesse im Alltag zu stabilisieren, baut oft an den eigentlichen Problemen vorbei.
Wir steigen dort ein, wo Ihr Haus gerade steht: bei akuten Engpässen in der ZNA, bei der Integration ambulanter Strukturen oder beim Aufbau eines belastbaren INZ-Modells.
Modular kombinierbar — vom Sofortprogramm bis zum vollständigen Zielbild.
Phase 1 · 4 – 6 Wochen
Ist-Aufnahme, Patientenströme, Engpässe, ambulante Potenziale, Schnittstellen und erste Hebel. Am Ende steht ein klares Bild davon, wo Ihr Haus heute steht und welche Schritte sich lohnen.
Phase 2 · 4 – 10 Wochen
Quick Wins in der ZNA, Steuerungslogik, Tresenmodell, Fast-Track und ambulante Abzweigung. Messbar wirksam — bevor das große Strukturprojekt beginnt.
Phase 3 · 2 – 4 Monate
KV-Integration, gemeinsamer Tresen light, Kooperationsmodell, Zielbild INZ oder Alternativmodell. Entscheidungsreife Vorlage für Träger und Aufsichtsgremium.
Phase 4 · laufend
Rollout, Steuerung, KPI-System, Reviews und kontinuierliche Optimierung. Aus dem Projekt wird ein dauerhaft funktionierender Betrieb.
Wir starten nicht bei der Theorie, sondern bei den realen Engpässen in der ZNA: Personal, Wege, Taktung, Steuerung, Verantwortung.
Unser Kerngeschäft ist die Verzahnung beider Welten. Genau deshalb passen ZNA-Optimierung, KV-Integration und INZ-Modelle für uns zusammen.
Wir begleiten bis zur umsetzbaren Struktur — mit Klinikteam, Träger, KV und belastbaren Entscheidungen.
„Wir denken die Notaufnahme nicht als Engpass, sondern als Steuerungszentrale der Klinik. Das INZ ist die Chance, dieses Denken strukturell zu verankern."
Philipp Henßler
Geschäftsführer RINKE+HENSSLER
Ob Quick Wins, KV-Integration, gemeinsamer Tresen light oder Zielbild INZ: In einem ersten Gespräch klären wir, wo Ihr Haus heute steht und welche Schritte operativ und strategisch wirklich sinnvoll sind.
Ihr Ansprechpartner
Philipp Henßler
Geschäftsführer RINKE+HENSSLER GmbH

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