Der Quick-Check OP

Ambulantes Operieren und Hybrid-DRG verschieben Eingriffe in geringer vergütete Versorgungsformen. Die medizinische Leistung bleibt gleich, der Erlös je Fall sinkt. Häuser, die ambulante und hybride Patienten weiter über die volle stationäre Prozesskette führen, zahlen stationäre Kosten für ambulante Erlöse. Wir gehen Ihren OP mit Ihnen ab und zeigen, wo ein zweiter Betrieb für planbare Eingriffe im Bestand beginnen kann.

Planbare Kosten, klarer Scope

Festpreis ohne versteckte Folgekosten. Begehung, Interviews und Ihre vorhandenen Unterlagen genügen. Ergebnis in vier bis sechs Wochen.

Ihre Patientenwege Schritt für Schritt

Stationärer und ambulant-hybrider Weg werden getrennt bewertet, vom Haupteingang bis zur Entlassung. Die Ampel zeigt, welcher Schritt trägt und welcher bremst.

Zielbild mit Marschplan

Handlungsfelder in der Reihenfolge Fallsteuerung, Prozess, Organisation, Infrastruktur. Bauliche Optionen erst auf belastbarer Datengrundlage.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Ambulante Patienten werden auf der Fachstation aufgenommen, bekommen Zimmer und Bett und laufen anschließend durch dieselbe Prozesskette wie stationäre Fälle

Die zentrale Umbettschleuse wird von jedem Fall zweimal genutzt und bestimmt bei steigender Taktung die Kapazität der Säle

Die Fachabteilungen planen weitgehend autark, dem OP-Management fehlt die Hoheit für eine Gesamtoptimierung

Geeignete Fast-Track-Fälle verschwinden verteilt im Normalprogramm, eine sortenreine Planung entsteht so nicht

Das Entlassmanagement hängt von Abteilung, Arzt und Tagesbesetzung ab, ein fachübergreifender Standard fehlt

Hybrid-DRG und AOP-Katalog senken den Erlös je Fall, während Bett, Transport und Umbettungen im Ablauf bleiben

Niedergelassene Operateure suchen verlässliche OP-Kapazität und finden sie zunehmend außerhalb des Hauses

Eine bauliche Entscheidung steht an, ohne dass klar ist, welche Fallgruppen mit welcher Taktung tatsächlich in einen Fast-Track-Betrieb gehören

Zwei Werkbänke, ein Zentral-OP

Ein Zentral-OP ist für komplexe, ressourcenintensive und stationär geprägte Eingriffe gebaut. Diese Struktur bleibt notwendig. Für planbare und standardisierbare Fälle braucht ein Haus daneben eine zweite Betriebslogik mit eigenem Team, eigenen Regeln und eigener Tagessteuerung. Der Quick-Check prüft, wie weit Ihr Haus davon entfernt ist.

Große Werkbank

Der bestehende Zentral-OP für komplexe, stationäre Eingriffe mit hoher Varianz und individuell zu steuernden Verläufen.

  • Bettengebundener Patientenweg über Station, Schleuse und Aufwachraum
  • Wird nicht umgebaut, sondern gezielt geschärft
  • Hebel sind zentrale Steuerung und gestaffelte Einbestellung

Kleine Werkbank

Ein eigenständiger Fast-Track-Betrieb für ambulante, hybride und geeignete kurzstationäre Fälle. Maßgeblich ist die Prozessfähigkeit, nicht der Abrechnungsstatus.

  • Bettenfreier Weg von der Rezeption über Holding bis zur Entlassungszone
  • Verbindliche Gates vor dem OP-Tag und sortenreine Programme
  • Beginnt als Shop-in-Shop-Pilot im vorhandenen OP

Wir bewerten jeden Schritt Ihres Patientenwegs

Der ambulant-hybride Weg wird vom Eintreffen bis zur Entlassung in einzelne Schritte zerlegt. Jeder Schritt erhält eine Ampelbewertung. Geteilte Farben markieren Schritte, die grundsätzlich tragen und zugleich ein klar benennbares Defizit haben. Die Darstellung ist beispielhaft und anonymisiert, Ihr Profil entsteht aus Begehung und Interviews.

geeignet / funktionsfähigOptimierungspotenzialstrukturell ungeeignet

Präoperativ

Ankunft über Haupteingang

Keine zentrale ambulante Anmeldung

Aufnahme auf Station

Bindet stationäre Pflege ohne Nutzen

Reguläres Patientenzimmer

Bett und Spind für gehfähige Patienten

Gestaffelte Einbestellung

Ansätze vorhanden, kein Standard

Fallselektion

Keine fachübergreifenden Gates

OP-Planung

Dezentral, Fälle ungebündelt

Transport im Bett

Für gehfähige Patienten nicht nötig

Umbettung an der Schleuse

Wird bei Taktung zum Nadelöhr

Intraoperativ

Einleitung

Nutzbar, im Fast-Track ein Zusatzschritt

Operation

Kernprozess tragfähig

Postoperativ

Anästhesie und Ausleitung

Kurzwirksame Verfahren ausbauen

Postoperative Umlagerung

Rückbettung ins Krankenhausbett unnötig

Aufwachraum

Kurzlieger- und Entlassbereich fehlt

Rücktransport auf Station

Für ambulante Fälle vermeidbar

Entlassmanagement

Uneinheitlich, feste Kriterien fehlen

Der intraoperative Kern trägt fast immer. Das Defizit liegt davor und dahinter, in Aufnahme, Fallsteuerung, Rückbettung und Entlassung.

Vier Blickwinkel auf Ihren OP

Die Begehung folgt dem Patienten, dem Personal und dem Material durch den OP und schaut anschließend auf die Steuerung, die alles zusammenhält.

Patient

Stationärer und ambulant-hybrider Weg im Grundriss, Umbettungen, Wartezeiten, Aufwachraum und Entlassung.

Personal

Saalbesetzung, Rollen, Bereitschaften, Schleusenkraft und Aufsicht, gemessen an einer ambulanten Taktung.

Logistik

Materialversorgung, Vorkonfektionierung, Sterilgutwege und die Grundlage für eine fallbezogene Logistik.

Steuerung

Reichweite des OP-Managements, Fallselektion, Planungsablauf, Kennzahlen und Entlassstandard.

So läuft der Quick-Check ab

1

Kick-off & Unterlagen

Kurzes Briefing, Übergabe von Grundrissen, OP-Statistik, Personalsoll und Steuerungsunterlagen. Vertraulichkeit und Datenschutz regeln wir vorab.

2

Vor-Ort-Begehung & Interviews

Wir gehen den Patientenweg im OP ab und sprechen mit OP-Management, Anästhesie, Funktionsdienst, Pflege, Logistik und Fachabteilungen.

3

Analyse & Zielbild

Ampelbewertung beider Patientenwege, Zielbild der kleinen Werkbank und Handlungsfelder vom Pilot bis zur Zielstruktur.

4

Ergebnis-Workshop

Gemeinsamer Termin mit Geschäftsführung, Direktorien und OP-Management. Bericht, Marschplan und Entscheidungspunkt.

Ihre Unterlagen

  • Grundrisse des OP-Bereichs mit Schleuse, Aufwachraum und Nebenräumen
  • OP-Statistik und Saalbelegung, Falllisten stationär, AOP und Hybrid-DRG
  • Personalsoll für OP-Funktionsdienst und Anästhesie
  • Planungsablauf, Kennzahlensystem und Entlassregelungen

Unsere Analyse

  • Vor-Ort-Begehung entlang beider Patientenwege
  • Interviews mit allen beteiligten Berufsgruppen
  • Ampelbewertung je Prozessschritt und Zielbild-Abgleich
  • Handlungsfelder, bauliche Optionen und Marschplan

Ihr interner Aufwand bleibt überschaubar. Ein Tag Begehung mit Interviews, ein Unterlagenpaket und ein gemeinsamer Ergebnis-Workshop.

Das halten Sie am Ende in der Hand

Gesamtbericht · rund 50 Seiten

Quick-Check OP-Prozesse im Fokus

  1. Kurzbefund für die Geschäftsführung
  2. Versorgungsumfeld und Ausgangslage am Standort
  3. Ist-Analyse Zentral-OP mit Patient, Personal, Logistik und Defiziten
  4. Zielbild der operativen Versorgung mit Ampelbewertung
  5. Handlungsfelder vom Pilot bis zum Fast-Track-OP-Zentrum
  6. Bauliche Entwicklungsoptionen mit Prüfvorbehalten
  7. Fazit, Ausblick und Marschplan
  • Ergebnispräsentation vor Geschäftsführung, Direktorien und OP-Management, kein PDF-Versand, sondern ein gemeinsamer Termin
  • Ampelbewertung beider Patientenwege im Grundriss, Schritt für Schritt belegt
  • Handlungsfelder in der Reihenfolge Fallsteuerung, Prozess, Organisation, Infrastruktur
  • Pilotdesign für einen Shop-in-Shop-Betrieb im Bestand mit festem Kennzahlenset
  • Bauliche Optionen im Vergleich, ohne eine Vorzugsvariante vorwegzunehmen
  • Marschplan mit fünf Schritten von der Ergebnispräsentation bis zur Entscheidungsvorlage

Zentral-OP oder OP-Zentrum

Der Quick-Check läuft im Kern immer gleich ab. Begehung, Interviews, Ampelbewertung und Zielbild. Der Fokus wird auf Ihre Struktur eingestellt.

Zentral-OP eines Krankenhauses

Im Mittelpunkt steht die Trennung der Werkbänke. Wo lässt sich ein Fast-Track-Betrieb im Bestand abgrenzen, welche Flächen sind umwidmbar, wie werden Fälle zentral gesteuert und welche Schnittstelle bleibt zum stationären Kernbetrieb.

Ambulantes OP-Zentrum oder Praxisklinik

Hier zählt die Produktivität je Betriebsstunde. Taktung, Wechselzeiten, Holding und Entlassungszone, Kooperationsmodelle mit externen Operateuren und die Wirtschaftlichkeit unter AOP und Hybrid-DRG.

Wie tragfähig ist Ihr OP für die ambulante Transformation?

Ein Gespräch genügt, um Umfang und Termin zu klären.

Quick-Check anfragen

Festpreis, ohne versteckte Folgekosten. Ergebnis in vier bis sechs Wochen.