Der Quick-Check Herzkatheterlabor

Die Patientenströme der Kardiologie verschieben sich – getrieben von medizinischem und technischem Fortschritt, veränderten Patientenbedürfnissen und der neuen Vergütung über Hybrid-DRG und AOP-Katalog. Mit den Strömen verschiebt sich die Erlösstruktur. Welche Prozeduren tragen sich ambulant? Mit welcher Kapazität, welchen Prozessen, welchen Flächen? Wir analysieren Ihre Katheterlabor-Daten und zeigen, wie ambulantisierungsfähig Ihr Standort wirklich ist.

Planbare Kosten, klarer Scope

Festpreis ohne versteckte Folgekosten. Wir arbeiten mit Ihren vorhandenen Leistungsdaten – Ergebnis in vier bis sechs Wochen.

Ihr Leistungsspektrum im Benchmark

Deckungsbeitrag je Prozedur, Hybrid-DRG- und AOP-Zuordnung, Vergleich mit Referenzwerten aus unserer Projektarbeit.

Entscheidungsgrundlage, direkt umsetzbar

Bewertungsprofil in vier Dimensionen, Handlungsfelder nach Hebelwirkung, 90-Tage-Roadmap. Für Ihre Klinikleitung auf den Punkt gebracht.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Medizinischer und technischer Fortschritt und veränderte Patientenbedürfnisse verlagern Eingriffe in den ambulanten Bereich – die Patientenströme verschieben sich

Elektrophysiologische Leistungen werden seit 2026 erstmals sektorengleich über Hybrid-DRG vergütet – ambulant wie kurzstationär

Der Hybrid-DRG-Katalog 2026 nimmt erstmals kardiologische Leistungen auf – und verändert die Erlösstruktur grundlegend

Unklar, welche Prozeduren sich am eigenen Standort ambulant wirtschaftlich erbringen lassen

Katheterlabor-Kapazität und Auslastung stehen unter Druck – Elektiv- und Notfallprogramm konkurrieren um dieselben Kapazitäten

Personaleinsatz und Skill-Mix müssen zur ambulanten Taktung passen – trotz Fachkräftemangel

Holding und Recovery sind auf stationäre Abläufe ausgelegt, nicht auf ambulante Entlassung am selben Tag

Wettbewerb durch kardiologische Praxen und ambulante Zentren nimmt zu

Vier Dimensionen, ein klares Bild

Der Quick-Check bewertet die Ambulantisierungs-Fitness Ihres Herzkatheterlabors strukturiert in vier Dimensionen – von der Wirtschaftlichkeit je Prozedur bis zu Strategie und Steuerung. Je Dimension erhalten Sie einen Punktwert von 1,0 bis 5,0 mit konkreten Handlungsbedarfen – zusammen ergeben sie Ihr Bewertungsprofil.

Wirtschaftlichkeit

Erlöseffekte von Hybrid-DRG und AOP-Katalog auf Ihr Leistungsspektrum: Deckungsbeitragsrechnung auf InEK-Ebene, die zeigt, wie sich Erlöse zwischen stationär, Hybrid-DRG und ambulant verschieben – je Prozedur, im Szenarienvergleich.

Prozesse & Patientenpfade

Patientenpfade Ihrer häufigsten Prozeduren, Kapazitätsauslastung des Katheterlabors, Engpassstellen von der Anmeldung über Holding und Eingriff bis zur sicheren Entlassung am Eingriffstag – inklusive Patientenselektion und Nachbeobachtung.

Strukturen & Ressourcen

Flächen, Räume, Technik und Personal: Trägt die Bestandssituation eine ambulante Taktung – inklusive Holding, Recovery, Personaleinsatz und Skill-Mix?

Strategie & Steuerung

Zielbild und Steuerung: Gibt es einen klaren Kurs für den ambulanten Regelbetrieb, definierte Verantwortlichkeiten und eine Steuerungslogik, die Elektiv- und Notfallprogramm ausbalanciert?

Das Bewertungsprofil: Ihre Fitness auf einen Blick

So sieht das Ergebnis aus – hier als beispielhafte, anonymisierte Darstellung mit frei gewählten Werten. Ihr Profil entsteht aus Ihren Daten.

Wirtschaftlichkeit
2,6
Prozesse & Patientenpfade
2,2
Strukturen & Ressourcen
3,6
Strategie & Steuerung
2,8
1,0–2,0 kritisch2,1–3,5 moderates Potenzial mit Handlungsbedarf3,6–5,0 gut
2,8von 5,0 – beispielhafte Darstellung. Die Strukturen tragen bereits, Prozesse und Wirtschaftlichkeit müssen nachziehen.

Wir kategorisieren Ihr Eingriffsspektrum

Nicht jeder Eingriff eignet sich gleichermaßen für den ambulanten Pfad. Die Basis ist objektiv: die medizinische Eignung und die Frage, ob AOP-Katalog oder Hybrid-DRG einen Eingriff überhaupt ambulant beziehungsweise sektorengleich vergüten. Individuell ist die Priorisierung: Welche der geeigneten, elektiv planbaren Eingriffe – von der diagnostischen Koronarangiographie über PCI und Device-Implantationen bis zur Elektrophysiologie – Sie vorrangig ambulantisieren, hängt von Ihrem Fallmix, der Erlöswirkung an Ihrem Standort und Ihren Strukturen ab. Genau diese Reihenfolge liefert der Quick-Check.

Hohe Priorität

Eingriffe, die an Ihrem Standort kurzfristig ambulant tragfähig sind – medizinisch etabliert, wirtschaftlich attraktiv, prozessual machbar. Hier starten Sie.

Mittlere Priorität

Eingriffe mit Potenzial, die noch Voraussetzungen brauchen – etwa angepasste Nachbeobachtung, Personalkonzepte oder eine geklärte Vergütung. Der zweite Schritt.

Niedrige Priorität

Eingriffe, die auf absehbare Zeit stationär bleiben – aus medizinischen Gründen oder weil AOP-Katalog und Hybrid-DRG sie (noch) nicht abbilden. Klarheit darüber, was Sie nicht priorisieren müssen.

Wir prüfen jeden Schritt Ihres Patientenpfads

Der Quick-Check bewertet die ambulante Belastbarkeit jedes einzelnen Prozessschritts – von der Terminvergabe bis zur Entlassung. Das Ergebnis überrascht viele Häuser (beispielhafter Verlauf):

Terminvergabe

mittel

Aufnahme

mittel

Vorbereitung

mittel

Eingriff im HKL

tragfähig

Überwachung

Engpass

Entlassung

Engpass

Der Engpass liegt selten im Labor – sondern meist dahinter: bei Überwachung und Entlassung.

So läuft der Quick-Check ab

1

Kick-off & Datentransfer

Kurzes Briefing und Übergabe Ihrer Leistungsdaten aus Kardiologie und Katheterlabor. Standardexporte aus dem KIS genügen – die Datenübergabe erfolgt DSGVO-konform, Vertraulichkeit und Auftragsverarbeitung regeln wir vorab.

2

Analyse in vier Dimensionen

Wir bewerten Wirtschaftlichkeit, Prozesse, Strukturen und Strategie: Deckungsbeitragsrechnung auf InEK-Ebene, Hybrid-DRG- und AOP-Zuordnung, Kapazitäts- und Engpasslogik Ihres Katheterlabors.

3

Vor-Ort-Begehung

Unsere Experten begehen Katheterlabor, Holding und Recovery vor Ort und bewerten Raumsituation, Wegeführung und Prozesslogik im realen Kontext – im Gespräch mit Pflege, Funktionsdienst und Ärzteschaft.

4

Ergebnis-Workshop

Sie erhalten ein Bewertungsprofil Ihrer Ambulantisierungs-Fitness mit Punktwerten je Dimension, priorisierte Handlungsfelder und eine 90-Tage-Roadmap – als Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.

Womit wir rechnen

Ihre Daten

Falllisten stationär, AOP & Hybrid-DRG (§21-Basis)Ambulante Abrechnungsdaten (EBM, ASV, GOÄ)HKL-/EPU-BelegungsplanGrundrisse & Personalkennzahlen

Unsere Analyse

Deckungsbeitragsrechnung auf InEK-EbenePatientenstromsimulationVor-Ort-Begehung

Ihr interner Aufwand bleibt überschaubar: ein Datenexport aus dem KIS, eine Begehung vor Ort und ein gemeinsamer Ergebnis-Workshop. Der Quick-Check ist die ideale Grundlage für die anschließende Umsetzung – vom Betriebskonzept bis zur baulichen Anpassung. Mehr zu unserer Arbeit in der Kardiologie: Kardiologie und Katheterlabor

Das halten Sie am Ende in der Hand

Gesamtbericht · rund 50 Seiten

Quick-Check Ambulantisierungs-Fitness

  1. Kurzbefund für die Geschäftsführung
  2. Datenbasis & Wirtschaftlichkeitsanalyse
  3. Prozess- & Strukturanalyse
  4. Ambulantisierungs-Fitness im Überblick
  5. Konkrete Handlungsfelder
  6. 90-Tage-Umsetzungsroadmap
  7. Fazit und Ausblick
  • Ergebnispräsentation vor Geschäftsführung und Chefarzt – kein PDF-Versand, sondern ein gemeinsamer Termin
  • Bewertungsprofil in vier Dimensionen mit Gesamtscore und klarer Einordnung
  • Handlungsfelder nach Hebelwirkung – sortiert nach dem, was zuerst wirkt
  • 90-Tage-Roadmap mit konkreten Schritten und definiertem Entscheidungspunkt
Quick-Check anfragen

Festpreis – ohne versteckte Folgekosten. Ergebnis in vier bis sechs Wochen