Der Deckel ist beschlossen.
Jetzt zählt Struktur.
Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verändert die wirtschaftliche Grundlogik der Versorgung. Was Krankenhäuser, MVZ und niedergelassene Praxen jetzt wissen und entscheiden sollten – die aktuelle Einschätzung von RINKE + HENSSLER.

Amtliche Gesamtentlastung der GKV im Jahr 2027 laut Finanzwirkungstabelle
Absenkung der §-71-Veränderungsrate für die stationäre Preisentwicklung 2027 bis 2029
Soll-Zielgröße erfasster Hybrid- und Kurzzeitfälle ab 2030, ohne Garantie sektorengleicher Vergütung
Frist des Bewertungsausschusses für die Vorgaben zur Honorarverteilung
Ein Gesetz verändert die Grundlogik der Versorgung.
Der Bundestag hat das Gesetz am 10. Juli 2026 beschlossen. Nach der amtlichen Finanzwirkungstabelle soll es die GKV 2027 um 18,8 Milliarden Euro entlasten. Für Krankenhäuser entstehen eine stationäre Preisbremse, schärfere MD-Prüfmechanismen und ein neues Regime für kurze Aufenthalte. Im vertragsärztlichen Bereich wandern große Teile bislang extrabudgetär vergüteter Leistungen zurück in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung.
- 00Management Summary
- 01Der Mechanismus des Deckels
- 02Wer gewinnt. Wer verliert.
- 03Was jetzt zu tun ist.
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Was Kliniken, MVZ und Praxen jetzt entscheiden müssen. PDF, 13 Seiten · Juli 2026.
