Spitalberatung Schweiz · Ambulantisierung

Ambulante Transformation für Schweizer Spitäler.Aus der operativen Umsetzung.Nicht aus der Theorie.

TARDOC, ambulante Pauschalen und EFAS verändern die Spielregeln — gleichzeitig. Wir helfen Spitälern, daraus wirtschaftlich tragfähige ambulante Strukturen aufzubauen: von der Spitalstrategie bis zur Betriebsführung im Spitalalltag.

Mit operativer Verantwortung aus Deutschland, wo die Ambulantisierung bereits einige Jahre weiter ist — und mit einem Schweizer Beirat, der den Spitalbetrieb und die Systemlogik der Schweiz von innen kennt.

Tarifrealität seit 2026
TARDOC & Pauschalen
«Ambulant vor stationär»
18–19 Eingriffsgruppen
Ambulante Kontakte 2016–2023
+24,1 %
Vom Reformdruck zum Betrieb
  1. 1

    Heute

    Tarifumstellung, Verlagerungsdruck, offene Fragen zum Leistungsauftrag

  2. 2

    Ambulante Potenziale

    Leistungsspektrum und Tarifwirkung des eigenen Spitals sichtbar machen

  3. 3

    Tragfähige Struktur

    Versorgungspfade, Ambulatorium und Flächen darauf ausrichten

  4. 4

    Wirtschaftlicher Betrieb

    Betriebsführung und Kennzahlen im Spitalalltag verankern

Warum jetzt

Vier Treiber — und sie greifen gleichzeitig.

Die Herausforderung besteht nicht darin, einzelne Tarife zu verstehen — sondern das Spital organisatorisch darauf auszurichten.

  1. TARDOC ersetzt die bisherige Tariflogik.

    Leistungserfassung, Dokumentation und Taxpunkt-Logik müssen neu gedacht werden.

  2. Ambulante Pauschalen standardisieren.

    Ressourcenintensive Behandlungen brauchen kalkulierte Pfade statt gewachsener Abläufe.

  3. EFAS verändert die Finanzierungslogik.

    Sektorübergreifende Steuerung gewinnt an Bedeutung — ambulant und stationär gemeinsam.

  4. «Ambulant vor stationär» wächst weiter.

    Verlagerung ist nicht mehr Option, sondern Teil des Versorgungsauftrags.

Reformdruck

Was die Reformen für den Spitalbetrieb bedeuten.

Schweizer Spitäler stehen nicht vor einer einzelnen Reform, sondern navigieren durch eine mehrjährige Neuordnung, in der Tariffragen, Finanzierungslogiken, Versorgungsstrukturen und Standortentscheidungen ineinandergreifen.

Das ambulante Gesamttarifsystem

Seit Anfang 2026 bilden TARDOC und die ambulanten Pauschalen gemeinsam das ambulante Gesamttarifsystem und lösen TARMED ab. Je Behandlung kommt jeweils eines der beiden Systeme zur Anwendung — entweder der Einzelleistungstarif TARDOC oder eine ambulante Pauschale, nicht beides gleichzeitig.

Konsequenz für das Spital

Für das Spital verändern sich Steuerungslogik, Dokumentation und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gleichzeitig. Wer ambulante Leistungen kostendeckend erbringen will, muss beide Abrechnungslogiken beherrschen und seine Versorgungspfade darauf auslegen.

Ambulante Pauschalen

Die Pauschalen standardisieren insbesondere ressourcenintensive ambulante Behandlungen: Statt Einzelleistungen wird eine definierte Leistungsgruppe pauschal vergütet. Aushandlung und Weiterentwicklung erfolgen zwischen den Tarifpartnern.

Konsequenz für das Spital

Standardisierte Vergütung verlangt standardisierte Abläufe. Wo Prozesszeiten, Materialeinsatz und Personalbindung nicht kalkuliert sind, entscheidet der Zufall über die Deckung — nicht die Leistung.

«Ambulant vor stationär»

Die AvS-Regelungen werden auf Bundes- und Kantonsebene laufend weiterentwickelt — inzwischen 18, in einzelnen Kantonen 19 Eingriffsgruppen. Die Ausgestaltung erfolgt kantonal unterschiedlich.

Konsequenz für das Spital

Die ambulante Durchführung ist bei vielen elektiven Eingriffen keine Option mehr, sondern Teil des Versorgungsauftrags. Spitäler müssen ihr Leistungsportfolio kantonsspezifisch prüfen und ambulante Kapazitäten verlässlich bereitstellen.

EFAS ab 2028

Mit der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen verändert EFAS die Finanzierungslogik zwischen den Sektoren. EFAS ist beschlossen und tritt ab 2028 stufenweise in Kraft.

Konsequenz für das Spital

Die Bedeutung sektorübergreifender Steuerung nimmt zu: Ambulant und stationär lassen sich nicht länger getrennt optimieren. Entscheidungen zu Leistungsauftrag, Portfolio und Investitionen wirken in diese neue Logik hinein — auch wenn die Effekte je Spital noch nicht abschliessend einzuschätzen sind.

Ambulante Leistungserbringung wächst

Die ambulanten Kontakte in Schweizer Spitälern haben von 2016 bis 2023 um 24,1 % zugenommen. Der Wandel ist längst im Gang, unabhängig von der Tarifreform.

Konsequenz für das Spital

Wo ambulante Leistungen zunehmen, verändert sich die Erlöslogik grundlegend: Der Versorgungsauftrag bleibt, die Finanzierung folgt neuen Regeln. Ohne belastbare Kalkulation entsteht Volumen ohne Deckung.

Ambulatorium als Strukturfrage

Verlagerte Eingriffe brauchen einen Ort: ein Ambulatorium oder klar getrennte ambulante Bereiche innerhalb des Spitals — organisatorisch, räumlich und in der Führung eigenständig.

Konsequenz für das Spital

Ambulante Versorgung im stationären Takt zu betreiben, kostet Deckungsbeitrag. Entscheidend ist, ambulante Abläufe wirklich zu entkoppeln, statt sie als verkürzte stationäre Prozesse zu führen.

Spitäler, die diesen Wandel gestalten wollen, brauchen Partner, die Ambulantisierung aus der Umsetzung heraus verstehen — und wissen, wie Tariflogik, kantonale Versorgung und Reformdynamik im Spitalalltag zusammenwirken.

Erfahrung aus Deutschland

Deutschland war der Vorläufer.

In Deutschland begleiten wir Kliniken seit Jahren durch eine strukturell vergleichbare Dynamik: erweiterte Kataloge, neue Vergütungslogiken, wachsender Verlagerungsdruck.

Diese Umsetzungserfahrung übertragen wir nicht 1:1 — wir ordnen sie in den Schweizer Kontext ein. Gerade weil Deutschland viele Entwicklungen früher erlebt hat, kennen wir typische organisatorische Fehler und deren Lösungen.

Tarifstruktur, kantonale Versorgung, die Rolle der Tarifpartner und die Entscheidungswege zwischen Kanton, Verband und Spital folgen in der Schweiz einer eigenen Logik. Genau dafür haben wir unseren Schweizer Beirat aufgebaut.

Ambulantisierung
Kataloge, die elektive Eingriffe in den ambulanten Bereich verlagern — und Häuser, die dafür Kapazitäten, Prozesse und Personal neu ordnen mussten.
Hybride Vergütung
Ambulante und stationäre Erlöslogiken parallel steuern, kalkulieren und im Controlling sauber trennen.
OP-Transformation
OP-Programme, Rüstzeiten und Flächen so auslegen, dass ambulante Eingriffe neben komplexer stationärer Versorgung verlässlich laufen.
Ambulante Versorgungspfade
Aufnahme, Vorbereitung, Eingriff, Überwachung und Entlassung als durchgängigen Pfad organisieren — nicht als verkürzten stationären Ablauf.

Vertiefend: Quick-Check OP, Kardiologie und Katheterlabor sowie unsere Fachbeiträge im Blog.

Gleiche Richtung, eigener Fahrplan

Deutschland hat vergleichbare Schritte früher durchlaufen. Die Schweiz geht sie unter eigenen tariflichen und kantonalen Rahmenbedingungen.

Deutschland

  1. 2023AOP-Katalog erweitert

    Verlagerungsdruck auf elektive Eingriffe

  2. 2024Hybrid-DRG eingeführt

    Sektorübergreifende Vergütungslogik

  3. seitherAmbulante Zentren

    Eigene Strukturen statt Randbetrieb

  4. heuteProzessumbau

    Ambulante Pfade und Steuerung im Alltag

Schweiz

  1. 2026TARDOC

    Neuer Einzelleistungstarif statt TARMED

  2. 2026Ambulante Pauschalen

    Standardisierung ressourcenintensiver Eingriffe

  3. 2028EFAS

    Veränderte Finanzierungslogik der Sektoren

  4. AufgabeBetriebliche Transformation

    Ambulatorium, Pfade, Betriebsführung

Was sich übertragen lässt, sind nicht die Regeln, sondern die Erfahrung: welche organisatorischen Entscheidungen tragen — und welche sich später als Fehler erweisen.

Warum RINKE+HENSSLER

Wie aus ambulanter Strategie tragfähige Struktur wird.

Keine abstrakte Beratung, sondern Arbeit an Versorgungspfaden, Betriebsorganisation und Wirtschaftlichkeit — von der Potenzialanalyse bis zum laufenden Betrieb des Ambulatoriums.

Betreibererfahrung statt Konzeptberatung

Wir haben selbst im OP gestanden, Kliniken geleitet und ambulante Einrichtungen geführt. Was wir empfehlen, haben wir in operativer Verantwortung erlebt.

Umsetzungserfahrung statt Strategiepapier

Unsere Arbeit endet nicht mit dem Konzept. Wir bleiben dabei, bis Versorgungspfade, Betriebsführung und Kennzahlen im Spitalalltag tragen.

Schweizer Einordnung im Team

Unser Beirat sorgt für strategisches Sparring und lokale Einordnung. Im Projektteam ist die Schweiz zusätzlich direkt vertreten — mit ZHAW-Ausbildung, mehreren Jahren im Kanton Zürich und Schweizerdeutsch.

Leistungen

Was Ihr Spital am Ende in der Hand hat.

Wir bearbeiten ambulante Versorgung nicht als Regulierungsthema, sondern als Struktur- und Betriebsfrage: ambulante Prozesse, Betriebsorganisation und Wirtschaftlichkeit. Jedes Mandat endet mit Ergebnissen, mit denen die Spitalleitung entscheiden kann.

01

Ambulante Potenziale bestimmen

Welche Leistungen lassen sich am eigenen Standort ambulant erbringen — und was bedeutet das für Portfolio, Leistungsauftrag und Spitalstrategie?

Ihr konkreter Nutzen

  • Potenzialanalyse je Fachgebiet
  • Priorisierte Verlagerungsliste
  • Entscheidungsvorlage
02

Ambulante Wirtschaftlichkeit berechnen

Was bedeuten TARDOC, ambulante Pauschalen und EFAS für die Erlöse des eigenen Spitals? Wir rechnen es durch, statt es zu schätzen — inklusive Taxpunktwert-Szenarien.

Ihr konkreter Nutzen

  • Business Case je Szenario
  • Deckungsbeitragsrechnung
  • Sensitivitäten
03

Versorgungspfade und OP-Prozesse ordnen

Ambulante Abläufe, die neben komplexer stationärer Versorgung verlässlich funktionieren: getrennt, standardisiert und steuerbar.

Ihr konkreter Nutzen

  • Soll-Prozesse und Pfade
  • OP-Programmlogik
  • Umsetzungsschritte
04

Ambulatorium und Flächen planen

Funktions- und Flächenkonzepte für Ambulatorien und OP-Bereiche — vom Umbau im Bestand bis zur Neukonzeption.

Ihr konkreter Nutzen

  • Funktions- und Flächenprogramm
  • Varianten mit Bewertung
  • Investitionsrahmen
05

Betriebsmodell und Betriebsführung aufsetzen

Organisationsform, Governance und Führungslogik für eine ambulante Leistungserbringung, die wirtschaftlich tragfähig bleibt.

Ihr konkreter Nutzen

  • Betriebsmodell
  • Kennzahlen-Set
  • Rollen und Verantwortlichkeiten
06

Umsetzung im Spitalalltag begleiten

Vom Zielbild in den Betrieb: Wir bleiben dabei, bis die neuen Abläufe im Alltag tragen — mit klaren Etappen und messbaren Ergebnissen.

Ihr konkreter Nutzen

  • Roadmap mit Etappen
  • Massnahmen-Controlling
  • Wirkungsnachweis
Schweizer Verankerung

Warum wir den Schweizer Markt nicht aus Deutschland erklären.

Wer im Schweizer Gesundheitswesen verantwortungsvoll arbeiten will, muss dessen Eigenlogik ernst nehmen. Unser Beirat ist deshalb kein Aushängeschild, sondern ein externes Beratungsgremium der Geschäftsführung — ohne operative Funktion, ohne Entscheidungs- oder Kontrollrechte, aber mit klarem Auftrag.

Schweizer Systemlogik

Vergütungsstruktur, kantonale Unterschiede und Entscheidungswege zwischen Kanton, Verband und Spital — richtig eingeordnet statt aus deutscher Perspektive übertragen.

Ehrliches Sparring

Annahmen werden geprüft, nicht bestätigt. Der Beirat widerspricht dort, wo unsere Einschätzung nicht zur Schweizer Realität passt.

Netzwerk und Einordnung

Zugang zu Akteuren und Gremien sowie die Fähigkeit, aktuelle Entwicklungen früh und realistisch zu bewerten.

Schweizer Beirat

Markus Rüdisüli — Schweizer Beirat für Ambulantisierung und Spitalstrategie bei RINKE+HENSSLER

Markus Rüdisüli

Ex-CEO und COO mehrerer Schweizer Spitäler

Rolle
Beiratsmitglied RINKE+HENSSLER
Operative Führung
CEO und COO Schweizer Spitäler
Verbandsarbeit
Ex-Geschäftsführer Spitäler Zentralschweiz
Verwaltungsrat
Mandate in der Schweizer Spitallandschaft
Fachkommissionen
Einsitz in nationalen Gremien
Ausbildung
Gesundheitsökonom

Er weiss aus operativer Verantwortung, was Transformation im Spitalalltag wirklich bedeutet.

Langjährige Erfahrung als CEO und COO in der Führung und Restrukturierung Schweizer Kliniken. Er hat das Schweizer Gesundheitswesen aus mehreren Perspektiven erlebt: aus der operativen Gesamtverantwortung eines Spitals, aus der Verbandsarbeit als Geschäftsführer von Spitäler Zentralschweiz und aus der gesundheitspolitischen Interessenvertretung.

Seine Kernkompetenz sind interdisziplinäre Strategie-, Struktur- und Kulturprojekte — von der Konzeption bis in die Umsetzung.

Entscheidend für unsere Zusammenarbeit ist sein Blick auf Ambulantisierung als Finanzierungs-, Struktur- und Umsetzungsfrage — gewachsen aus operativer Verantwortung, nicht aus akademischer Beobachtung.

Fachliche Verankerung

Wir prägen die Fachdiskussion mit.

Fachbuch «Ambulante Transformation im OP»

Herausgegeben von den Geschäftsführern Jascha Rinke und Philipp Henßler — Praxiswissen zu Prozessen, Infrastruktur und Management moderner OP-Versorgung (MWV).

Podcast «SO GEHT AMBULANT»

Unsere eigene Initiative: Praktiker aus der Versorgung berichten, was in der Ambulantisierung funktioniert — und was nicht.

Podcast anhören

Kongresse und Lehre

Vorträge zu Ambulantisierung, OP-Design und Effizienz; Lehraufträge für Gesundheitsökonomie, Betriebswirtschaft und Vergütungssysteme an zwei Hochschulen.

Fachbeiträge und Whitepaper

Regelmässige Publikationen zu Ambulantisierung, OP-Management und Vergütung — als Fachbeiträge und als Whitepaper zum Download.

Whitepaper ansehen

Mitglied bei · Ausgezeichnet als

DGIV — Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen e.V.Bundesverband Medizinische VersorgungszentrenTop Company 2024, 2025, 2026 – kununu
Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner für die Schweiz.

Der direkte Weg zu uns — ohne Formularschleifen. Schreiben oder rufen Sie an, wir melden uns innert kurzer Zeit zurück.

Philipp Henßler, Geschäftsführer bei RINKE+HENSSLER — Ansprechpartner für Spitalberatung Schweiz

Philipp Henßler

Geschäftsführer

Gesundheitsökonom MBA

Alina Thoma, Beraterin bei RINKE+HENSSLER — Ansprechpartner für Spitalberatung Schweiz

Alina Thoma

Beraterin

M.Sc. Pharmaceutical Biotechnology

Bachelor und Master an der ZHAW, mehrere Jahre im Kanton Zürich gelebt — und spricht Schweizerdeutsch.

Standort Zürich

Baslerstrasse 60
8048 Zürich

Dazu Düsseldorf und Kirchheim unter Teck — Projekte in Deutschland und der Schweiz.

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Häufige Fragen

Was Schweizer Spitäler wissen wollen.

Reden wir über Ihr Spital.Und über den sinnvollsten nächsten Schritt.

Ob Tarifwirkung, ambulante Potenziale, OP-Planung oder Spitalstrategie: In einem ersten Austausch klären wir, wo Ihr Haus heute steht und welche Schritte strategisch und operativ wirklich sinnvoll sind. Unverbindlich und auf Augenhöhe.

Ihr Ansprechpartner

Philipp Henßler

Geschäftsführer RINKE+HENSSLER GmbH

Philipp Henßler

Zürich · Düsseldorf · Kirchheim unter Teck — Projekte in Deutschland und der Schweiz